Kommentar
zum Bericht vom 21. Juli 2002:
ÖGV Wien-Heustadlwasser
3. Breitensport Cup Turnier


Kommentar zum Bericht von Ludmilla Kemetmüller:

Bezugnehmend auf den letzten Absatz im Bericht muss ich folgendes festhalten:
Ich glaube nicht, dass es eine Frage des Gewissens ist und dass es nur darum geht einen Platz besser zu sein. Hier geht es um den Sport mit seinem Hund, um Breitensport.

Von medizinischer Seite ist es sicherlich ein Unterschied, ob eine frische Verletzung vorliegt, ein chronisches Leiden oder gar ein Grad an Invalidität.
Danken möchte ich dem Breitensportteam dafür, dass es diese Regelung gibt, dass man motiviert wird trotz eines körperlichen Gebrechens, welcher Art auch immer, mit seinem Hund teil zu nehmen (leider habe ich von dieser Möglichkeit erst dieses Jahr efahren). Wenn ich dafür laufen kann wie ein Wiesel, bin ich stolz darauf, und wenn mein Partner Hund auch mitzieht und wir Erfolge erzielen können, bin ich berechtigterweise Stolz auf unsere Leistung.
Springen und Laufen kann ein jeder, aber einen Grad an chron. Krankheit, körperlicher Behinderung oder Invalidität annehmen und akzeptieren lernen, kann nicht ein jeder. Und hiermit spreche ich auch im Namen aller Verletzten oder aus welchem Grund auch immer sie nicht springen können, danke dass es diese Regelung gibt. Ich persönlich könnte sonst an Breitensportturnieren nicht teilnehmen.
Und dass ich mit meinem Hund im Team vorne dabei bin, LIEGT SICHER NICHT AUSSCHLIESSLICH AN DER BEFREIUNG VOM SPRINGEN. Denn in diesem "4-Kampf" ist Springen nur ein Viertel aller Bewerbe und somit muss alles andere auch stimmen um Punkte sammeln zu können.
Laufen, Springen und Sportmedizin ist ein Interessantes Thema, kann ich all jenen empfehlen, die meinen, es sei nicht gerechtfertigt "Springbefreiungen" auszusprechen.

Lg,
       Ludmilla





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