Bezugnehmend auf den letzten Absatz im Bericht muss ich folgendes
festhalten:
Ich glaube nicht, dass es eine Frage des Gewissens ist und dass es nur darum
geht einen Platz besser zu sein. Hier geht es um den Sport mit seinem Hund,
um Breitensport.
Von medizinischer Seite ist es sicherlich ein Unterschied, ob eine frische
Verletzung vorliegt, ein chronisches Leiden oder gar ein Grad an
Invalidität.
Danken möchte ich dem Breitensportteam dafür, dass es diese Regelung gibt,
dass man motiviert wird trotz eines körperlichen Gebrechens, welcher Art
auch immer, mit seinem Hund teil zu nehmen (leider habe ich von dieser
Möglichkeit erst dieses Jahr efahren). Wenn ich dafür laufen kann wie ein
Wiesel, bin ich stolz darauf, und wenn mein Partner Hund auch mitzieht und
wir Erfolge erzielen können, bin ich berechtigterweise Stolz auf unsere
Leistung.
Springen und Laufen kann ein jeder, aber einen Grad an chron. Krankheit,
körperlicher Behinderung oder Invalidität annehmen und akzeptieren lernen,
kann nicht ein jeder. Und hiermit spreche ich auch im Namen aller
Verletzten oder aus welchem Grund auch immer sie nicht springen können,
danke dass es diese Regelung gibt. Ich persönlich könnte sonst an
Breitensportturnieren nicht teilnehmen.
Und dass ich mit meinem Hund im Team vorne dabei bin, LIEGT SICHER NICHT
AUSSCHLIESSLICH AN DER BEFREIUNG VOM SPRINGEN. Denn in diesem "4-Kampf" ist
Springen nur ein Viertel aller Bewerbe und somit muss alles andere auch
stimmen um Punkte sammeln zu können.
Laufen, Springen und Sportmedizin ist ein Interessantes Thema, kann ich all
jenen empfehlen, die meinen, es sei nicht gerechtfertigt "Springbefreiungen"
auszusprechen.
Lg,
Ludmilla